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Ackermann-Gemeinde, Diözesanstelle Würzburg

 
 

Die nächste Veranstaltung der Aussiedler- und Vertriebenen-Seelsorge:

 

Pastoral-Konferenz 2012

am Samstag, 25. Februar 2012

 

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Die Öffnungszeiten der Diözesanstelle:

 Montag, Dienstag, Donnerstag: 10 - 12 und 13 - 15 Uhr

Mittwoch und Freitag: 10 - 12 Uhr 


 

AG-Symbol
Die Ackermann-Gemeinde entstand 1946 aus einem Kreis deutscher Katholiken, die ihre Herkunft aus Böhmen und Mähren-Schlesien als Verpflichtung für ihr Wirken in Kirche, Volk, Staat und Gesellschaft empfanden.

Heute ist diese Gemeinschaft offen für alle, die sich ihre Ziele zu eigen machen und das Leben dieser Gemeinschaft verantwortlich mitgestalten wollen.

Ihren Namen entlehnt die Ackermann-Gemeinde der ersten neuhochdeutschen Dichtung, dem Ackermann aus Böhmen des Johannes von Saaz in Böhmen.

Diese bedeutende Prosadichtung aus dem Jahre 1400 ist ein Dokument für die Jahrhunderte alte Verwurzelung und schöpferische Kraft der Deutschen Kultur in den böhmischen Ländern und ein Sinnbild für eine Lebensgestaltung aus christlichem Glauben und Hoffen.

Die praktische Friedensarbeit im Dienste der Völkerversöhnung – vor allem mit den Völkern Ostmitteleuropas – ist seit der Gründung der Ackermann-Gemeinde ein Schwerpunkt ihrer vielseitigen Tätigkeit.

Im Rahmen des deutschen Katholizismus und der sudetendeutschen Volksgruppe wirkte sie erfolgreich mit bei der geistigen und politischen Überwindung der Not der Vertriebenen.

Geschichtsbewußtsein und kulturelle Verantwortung prägen ihr Handeln. Sie setzt sich ein für eine vom Geiste des Christentums geprägte Gesellschaft, für die europäische Einigung und für die nachbarliche Verständigung besonders mit dem tschechischem und dem slowakischen Volke.

Die Ackermann-Gemeinde will auch in den kommenden Jahren diesen Grundsätzen treu bleiben, wenn Aufgabe und Führung von einer jüngeren Generation übernommen werden.